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Salicylsäure ist eine liposoluble Hydroxycarbonsäure aus der Gruppe der BHA (Beta-Hydroxysäuren). In der wissenschaftlichen Literatur ist sie für ihre beruhigenden Eigenschaften und ihre Affinität zum Sebum dokumentiert, was ihr eine nachgewiesene Wirkung auf das Erscheinungsbild der Poren ermöglicht. Ab 0,5 % ist sie wirksam und in Europa in kosmetischen Produkten bis zu einer maximalen Konzentration von 2 % erlaubt.
Im Gegensatz zu AHA (Alpha-Hydroxysäuren: Glykolsäure, Milchsäure), die wasserlöslich sind und einen sauren pH-Wert von etwa 3,5 benötigen, ist Salicylsäure in Fett löslich und wirkt bei physiologischem pH-Wert (4,5 bis 5,5), was die mit ihrer Anwendung verbundenen unangenehmen Empfindungen reduziert.
Chemisch gehört Salicylsäure zur Familie der Hydroxybenzolsäuren, was ihr laut verfügbaren Daten beruhigende Eigenschaften verleiht, die in der wissenschaftlichen Literatur dokumentiert sind.
Im Gegensatz zu AHA ist sie nicht photosensibilisierend.
Zusammenfassend ist sie ein gut dokumentierter exfolierender Wirkstoff, der für fettige und zu Unreinheiten neigende Haut sowie für Haut mit sichtbaren Poren, Mitessern oder Whiteheads geeignet ist.
Quellen: Final Opinion on salicylic acid, SCCS, Dezember 2018; Exfoliation for sensitive skin with neutralized salicylic acid, International Journal of Cosmetic Science, Bd. 31, 2009; Stratum Corneum Exfoliation Effect with Hydroxy Acid according to pH, JSCSK, Bd. 42, Ausgabe 4, 2016; Applications of hydroxy acids, Clinical, Cosmetic and Investigational Dermatology, 2010.